FC HÄGENDORF

    FC Hägendorf

Bei bestem Fussballwetter fand das Spiel gegen den Aufsteiger aus Trimbach SC Alpha statt. Die Zuschauerränge waren gut besucht und das Publikum staunte nicht schlecht, als der Stadionspeaker den Eis-Goalie als Feldspieler präsentierte.

Das Spiel hatte ein ordentliches Niveau auch dank einem technisch versierten Gegner. Wir hatten das Spiel aber grösstenteils im Griff und spielten solide von hinten raus. In der 15. Minute wurde unsere schnelle Nr 14 (Silas und nicht PE14) lanciert, der spielte einen hochgefährlichen Querpass, den unser Captain “mit voller Absicht” für Lon durchlies. Dieser hatte keine Mühe aus 5 Meter ins leere Tor einzuschieben.

Die Phase vor und gleich nach der Pause gehörte dem SV Alpha. Wir kassierten in der 48 Minute den Gegentreffer durch einen Weitschuss aus ca. 30 Metern. Ansonsten spielte die Verteidigung solide und hatte die schnellen Angreifer im Griff. Nur hatte man bei unserer Innenverteidigung das Gefühl, auf ein altes Ehepaar zu treffen. Denn Ismail und Sertac liessen sich keine Gelegenheit nehmen einander zu belehren und hatten sich am Ende des Abends doch wieder lieb.

Wir wollten unbedingt gewinnen, jedoch lief uns die Zeit davon. Dies sagte sich wohl auch Nick, der regelmässig zu viel umjubelten Grätschen ansetzte. Das Publikum schien ihn wohl so fest angespornt zu haben, dass er sich für Chackie-Chan hielt. Das Kung-Fu-Duell um den Ball verlor er jedoch gegen seinen asiatischen Kontrahenten. Es kam noch schlimmer, denn er verletzte sich bei seinem Karate-Kick – gute Besserung an dieser Stelle.

Etwa 10 Minuten vor Schluss verlor Vrljic den Ball im Aufbauspiel, dadurch stand plötzlich ein Gegner alleine vor Timo, der den Ball mit den Zehenspitzen noch ins Toraus spedieren konnte. Chreve glänzte jedoch bei der nächsten Aktion, als er nach einem Eckball per Kopf zur viel umjubelten Führung traf.

Als Dank für die 3- Punkte bekamen wir eine Kiste Bier vom Sportchef spendiert. Traurige Szenen spielten sich dann in der 3. Halbzeit ab. Die Trinklust schien sich auf einem Minimum zu halten, PE14s Abwesenheit war deutlich zu spüren. Oder ob es am lauwarmen Bier gelegen hat? Oder doch an der kalten Dusche?


– kalte Duschen und warmes Bier – eigentlich sollte es doch umgekehrt sein?